Studie: Soziale Netzwerke und Smartphones sind nicht schuld an Einsamkeit

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.039 Deutschen zum Thema Einsamkeit

Hamburg, 23. Mai 2017Vier von fünf Deutschen fühlen sich zumindest manchmal einsam. Wie oft man dieses Gefühl hat, wird maßgeblich durch Lebenssituation und Persönlichkeit beeinflusst, digitale Medien spielen nur eine untergeordnete Rolle. Eine aktuelle Studie hat jetzt untersucht, wer besonders unter dem Alleinsein leidet und welche Faktoren es verstärken.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Frühjahr 2017 1.039 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zu Einsamkeit befragt. Die Studie erforscht, wie häufig sich die Deutschen einsam fühlen, welche demographischen Gruppen besonders anfällig für das Gefühl sind und wie sich die Persönlichkeit dabei bemerkbar macht.

Nur jeder fünfte Deutsche gibt an, nie einsam zu sein. Sich ab und an verlassen zu fühlen, gehört also zum Leben dazu. Kritisch wird es, wenn die Einsamkeitsgefühle kein vorübergehender Zustand mehr sind: jeder Achte fühlt sich häufig oder sogar ständig einsam.

Die Ursachen dafür sind sehr verschieden und rangieren von gesellschaftlichen bis hin zu persönlichen Faktoren. 54 Prozent der einsamen Bundesbürger erklären sich ihr Gefühl mit Lebensereignissen wie einem fordernden Job, einem Umzug, Erkrankungen oder Trennungen. Ebenso gibt knapp die Hälfte an, sich manchmal aus einer spontanen Stimmung heraus einsam zu fühlen. 36 Prozent sind selbstkritisch und sehen die Ursache in ihrem eigenen Charakter. Demgegenüber geben nur 15 Prozent anderen Menschen die Schuld an ihrer Einsamkeit. Zwar sehen 27 Prozent die unpersönliche Kommunikation im digitalen Zeitalter als begünstigenden Faktor, statistisch nachweisen lässt sich dieser Einfluss jedoch nicht.

Wer häufiger soziale Netzwerke und Smartphone-Apps verwendet, ist zwar tatsächlich häufiger einsam, dieser Effekt verschwindet allerdings, wenn man in Betracht zieht, dass die intensiven Nutzer auch jünger sind. Denn am stärksten betrifft Einsamkeit junge Erwachsene: 17 Prozent der Personen in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren fühlen sich ständig oder häufig einsam, nur jeder Zehnte nie. Bei den Mittdreißigern erleben sogar 18 Prozent die Emotion regelmäßig, allerdings auch 16 Prozent nie. Für die 60- bis 70jährigen dagegen ist Einsamkeit kaum ein Thema: Nur 4 Prozent haben das Gefühl ständig oder häufig, 31 Prozent erleben es nie.

Dafür, dass Einsamkeit mit den persönlichen Eigenschaften eines Menschen zusammenhängt, gibt es statistische Belege: Etwa 30 Prozent der Menschen zählen zu den besonders Extrovertierten, denen es leicht fällt, mit Anderen ins Gespräch zu kommen. In dieser Gruppe fühlen sich sieben von zehn Personen nie oder nur selten einsam. Bei den 28 Prozent stark introvertierten Menschen sind es dagegen nur vier von zehn Personen, die gar nicht oder kaum von Einsamkeitsgefühlen belastet werden.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de


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Studie: Deutsche sind uneins bei der Lieblingsschokolade

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.018 Deutschen zum Schokoladenkonsum

Hamburg, 09. Mai 2017Schokolade ist unsere Lieblingssüßigkeit: Durchschnittlich essen wir davon 10 Kilogramm pro Jahr. Bei der Lieblingssorte gehen die Meinungen der Bundesbürger allerdings überraschend auseinander, wie eine aktuelle Studie zu Vorlieben beim Schokoladenkonsum aufdeckt.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Februar 2017 1.018 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrem Schokoladenkonsum befragt. Untersucht wurde, wie häufig die Deutschen Schokolade essen, welche Sorten sie grundsätzlich mögen und was ihre Lieblingssorte ist. Ferner wurde analysiert, wie sich Geschlechter und verschiedene Altersgruppen beim Schokoladengeschmack unterscheiden.

Bei Schokolade gibt es so viele Geschmäcker wie Sorten: Keine der 16 getesteten Varianten wird von deutlich mehr als der Hälfte der Bevölkerung gemocht. Am ehesten gelingt das noch der Vollmilch-Schokolade, die 55 Prozent der Bevölkerung gefällt. Auf dem zweiten Platz folgt die Sorte Haselnuss, die 53 Prozent schmeckt, den dritten Platz belegt Nougat mit 52 Prozent.

Wenn es allerdings darum geht, den absoluten Favoriten zu küren, hat die dunkle Konfektmasse die Nase vorn: 16 Prozent der Bundesbürger wählen Nougat zu ihrer Lieblingsschokolade. Die eingefleischtesten Fans hat die Bitter-/Zartbitter-Schokolade. Sie schmeckt zwar nur 40 Prozent der Bevölkerung, insgesamt küren sie aber 13 Prozent zur besten Sorte – der zweite Platz im Schokoladenranking. Die Haselnussschokolade schafft es mit 11 Prozent der Bevölkerung, die sie am liebsten essen, ebenfalls aufs Treppchen. Nur etwas für Spezialisten sind Schokoladen, die Gewürze wie Chili oder Anis enthalten, solche mit fruchtiger oder mit alkoholischer Füllung. Jeweils über zwei Drittel geben an, diese Sorten überhaupt nicht zu mögen.

Schokolade ist ein häufiger Begleiter im Alltag: Drei von vier Deutschen essen die Süßigkeit mindestens einmal pro Woche, fast jeder sechste sogar täglich. Dabei übt sie offenbar eine stärkere Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht aus. Jede fünfte Frau isst täglich Schokolade, bei den Männern ist es nur jeder achte.

Bei den bevorzugten Sorten gibt es entgegen der Erwartungen allerdings kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer und Frauen wählen die gleichen Sorten in die Top 5, wenn auch in leicht anderer Reihenfolge. Deutliche Unterschiede gibt es im Vergleich der Altersgruppen. Zwei Drittel der 18-29jährigen mögen Schokolade mit Keks. Keine andere Sorte erreicht diesen Wert, auch nicht bei den Älteren. Im mittleren Lebensabschnitt von 30-59 Jahren belegt Vollmilch den ersten Platz, wohingegen bei den 60-70jährigen Marzipanschokolade am meisten Menschen anspricht.

Bei einem Punkt sind sich dann immerhin (fast) alle einig: 98 Prozent der Deutschen mögen Schokolade. Mit hoher Wahrscheinlichkeit arbeiten die Schokoladenhersteller gerade daran, für die restlichen zwei Prozent eine passende Sorte zu erfinden.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de


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Studie: Nur die Hälfte unserer Freunde sind wahre Freunde

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.039 Deutschen zur Anzahl und Qualität der sozialen Kontakte

Hamburg, 30. März 2017Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele Ihrer Freunde eigentlich im Zweifelsfall zu Ihnen stehen würden? Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen dabei nur auf die Hälfte ihres Freundeskreises zählen. Insgesamt hat die Lebenssituation großen Einfluss auf die Anzahl und Qualität der sozialen Kontakte.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.039 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zur Anzahl und Qualität ihrer sozialen Kontakte befragt. Untersucht wurde, wie viele Freunde die Deutschen im Durchschnitt haben und wie viele davon sie als wahre Freunde bezeichnen würden. Außerdem wurde erhoben, mit wie vielen Verwandten sie in regelmäßigem Kontakt stehen und mit wie vielen Gegenspielern – Personen, mit denen es häufig Konflikte gibt – sie zurechtkommen müssen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Deutschen im Durchschnitt sechs Freunde in ihrem sozialen Umfeld haben. Drei Freunde davon zählen die Befragten zu ihren wahren Freunden. Außerdem steht der durchschnittliche Bundesbürger mit zehn Verwandten in regelmäßigem Kontakt. Aber nicht alle sozialen Kontakte sind positiv: zwei Drittel der Deutschen müssen mindestens eine Person in ihrem persönlichen Umfeld ertragen, mit der es öfter zu Konflikten kommt

Geld macht bekanntermaßen nicht glücklich, aber offenbar zumindest interessant, wie myMarktforschung in ihrer Studie belegen. Je höher das Einkommen ist, desto mehr soziale Kontakte haben die Deutschen. Ein hohes Einkommen zieht bis zu vier zusätzliche Freunde an, darunter allerdings nur einen wahren. Mehr Geld auf dem Konto erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Verwandtschaft regelmäßig meldet: Während Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 7.500 Euro mit zwölf Verwandten in Verbindung stehen, sind es bei unter 2.000 Euro nur acht.

Wie die Studie zeigt, sind Schule, Uni und Arbeit die besten Kennlernplätze, denn Schüler, Studenten und Azubis haben durchschnittlich neun Freunde. Aber auch seine Gegenspieler trifft man dort. Erwerbstätige und junge Menschen in Ausbildung tragen durchschnittlich mit zwei Personen regelmäßig Konflikte aus, wohingegen Arbeitslose und Rentner in der Regel keine Feinde in ihrem sozialen Umfeld haben.

Das Klischee des kontaktfreudigeren weiblichen Geschlechts bestätigt sich im Übrigen nicht, denn Männer und Frauen haben im Durchschnitt die gleiche Anzahl an Freunden, regelmäßig kontaktierten Verwandten und Gegenspielern.

Die meisten Kontakte entstehen offenbar im ersten Lebensdrittel. Danach setzen Kinder, berufliche Verpflichtungen und Partnerschaften den Freundschaften zu: In den Dreißigern verlieren die Deutschen im Schnitt zwei Wegbegleiter, darunter auch einen wahren Freund. Erfreulich ist, dass nur sechs Prozent der Menschen in Deutschland sich auf gar keinen wahren Freund verlassen können, wie myMarktforschung in der Studie belegen kann.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de


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Studie: In der Liebe schlägt der Mensch noch den Computer

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.039 Deutschen zu Dating-Portalen und der großen Liebe

Hamburg, 14. Februar 2017Immer mehr Menschen melden sich auf Dating-Portalen im Internet an. Dabei wird deutlich häufiger nach der großen Liebe gesucht als nach Bekanntschaften und Affären. Eine Studie hat jetzt ermittelt, wie groß die Chancen bei einer Partnersuche im Internet tatsächlich sind.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.039 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zum Thema Liebe befragt und wie sie zu der Nutzung von Dating-Portalen stehen. Untersucht wurde unter anderem, welche Dating-Portale genutzt werden, aus welchen Gründen die Nutzer sich dort angemeldet haben und wie viele Dates und Beziehungen dabei entstanden.

In der Studie wurden zwölf Dating-Portale im Detail untersucht, die laut eigenen Angaben Nutzerzahlen im höheren Millionenbereich haben. Die bekanntesten Portale sind ElitePartner, das 74 Prozent der Bevölkerung kennen, Parship, das 73 Prozent ein Begriff ist sowie eDarling, das auf eine Markenbekanntheit von 69 Prozent kommt. Geht es um das Nutzungsverhalten, so bilden allerdings Lovoo, Tinder und Parship die Top 3. Mehr als die Hälfte der User sucht dabei tatsächlich einen Partner, gut ein Viertel sucht Freunde und Bekanntschaften und fast jeder Fünfte möchte eine längerfristige Affäre finden.

Insgesamt waren 37 Prozent der Bundesbürger schon bei einem oder mehreren Online Dating-Portalen angemeldet. Nicht alle waren dabei erfolgreich, denn nur 11 Prozent der Deutschen sind oder waren mit jemandem zusammen, den sie online kennengelernt haben.

Das liegt vor allem daran, dass die Plattformen in der Regel eher wenige Dates vermitteln. 38 Prozent der Nutzer hatten gar kein Date über ihr Portal, weitere 30 Prozent nur eines oder zwei. Die Wahrscheinlichkeit, jemanden für eine Beziehung zu finden, steigt allerdings erst über 50 Prozent, wenn man mindestens drei verschiedene Personen gedatet hat. So halten die meisten bei der Partnersuche doch lieber im Alltag die Augen offen.

Die Chance, den eigenen Partner auf klassischem Wege kennenzulernen, ist deshalb immer noch höher als die Wahrscheinlichkeit, online die Liebe des Lebens zu treffen. Personen, die sich von Dating-Portalen abmelden, tun dies nur zu 24 Prozent, weil sie dort jemanden kennengelernt haben und mit ihm eine Beziehung eingegangen sind. Demgegenüber löschen 29 Prozent ihren Account, weil sie offline einen Partner gefunden haben.

Auch im Jahr 2017 ist Romantik aktuell. Trotz aller Widrigkeiten glauben noch 71 Prozent der Deutschen an die „große Liebe“. Das wird jedoch stark durch den eigenen Beziehungsstatus beeinflusst. Während 79 Prozent der Personen in einer Beziehung an den Partner fürs Leben glauben, sind es bei den Singles gerade einmal 52 Prozent. Bei der großen Liebe gehört also online wie offline eine gehörige Portion Glück dazu.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de


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Dating-Portale und die große Liebe (PDF-Datei)

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Studie: Geringe Anzahl der Organspenden liegt nicht an der Bevölkerung

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.069 Deutschen zum Thema Organspende

Hamburg, 31. Januar 2017Seit Jahren appellieren Ärzte und Krankenkassen an die Bevölkerung, ihre Bereitschaft zur Organspende zu erklären. Aber trotz des gestiegenen Anteils von Personen mit Organspendeausweis verharrt die Anzahl tatsächlicher Transplantationen bei unter 900 pro Jahr. Eine Studie belegt nun, dass dies nicht an der mangelnden Spendenbereitschaft der Deutschen liegt.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Dezember 2016 1.069 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrer Einstellung zu Organspenden befragt. Untersucht wurde die Bereitschaft der Befragten, Organe zu spenden, das Vorhandensein von Organspendeausweisen sowie die Ängste und Motivationen, die die Spendenbereitschaft beeinflussen.

Zu den überzeugten Spendern zählen 47 Prozent der Deutschen. Sie sind grundsätzlich ohne Einschränkungen zur Organspende bereit. Weitere 35 Prozent gehören zur Gruppe der potenziellen Spender, die insgesamt unsicher sind oder nur bestimmte Organe in Erwägung ziehen. 19 Prozent gehören zu den entschlossenen Nicht-Spendern und lehnen die Weitergabe von Körperteilen nach ihrem Tod prinzipiell ab. Der Anteil von Personen mit Organspendeausweis liegt auf Rekordniveau: 38 Prozent der Deutschen haben ihre Einstellung zur Organweitergabe mittlerweile dokumentiert. Im Jahr 2012 waren es laut eines Berichts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nur 22 Prozent gewesen.

Die Anzahl möglicher Spender wächst also immer weiter, während die Anzahl tatsächlicher Transplantationen stagniert und im Vergleich zu 2012 sogar um 18 Prozent zurückgegangen ist. Im Jahr 2016 gaben der Website der Deutschen Stiftung Organspende zufolge insgesamt 857 Menschen nach ihrem Tod Organe weiter, das vierte Jahr in Folge waren es damit unter 900. Das liegt laut dem Ärzteblatt vor allem an der geringeren Anzahl von Spendermeldungen, denn viele Ärzte trauen wohl dem System der Transplantationsmedizin nach den bekanntgewordenen Manipulationen an Wartelisten für Empfänger in deutschen Kliniken selbst nicht mehr.

Die Skandale der letzten Jahre haben auch bei der Einstellung der Bevölkerung zur Organspende Spuren hinterlassen und sich mit Spekulationen verbunden. Die größte Befürchtung, die einer Spende entgegensteht, ist der Missbrauch durch Organhandel, auch wenn dies in Deutschland nahezu ausgeschlossen ist. 39 Prozent der entschlossenen Nicht-Spender und sogar 47 Prozent der potenziellen Spender haben Angst davor. Die tatsächlich vorkommenden Manipulationen an Wartelisten liegen mit 28 Prozent der Nicht-Spender und 36 Prozent der Unsicheren, die hier Befürchtungen haben, auf dem zweiten Rang.

Um die Anzahl der erfolgreichen Spenden zu steigern, kommt es darauf an, das Vertrauen in die Transplantationsmedizin wiederherzustellen. Den grundsätzlichen Rückhalt in der Bevölkerung hat die Organspende in jedem Fall. Aber sollte es der Politik nicht gelingen, praktikable Lösungen für eine Erhöhung der Zahl der Spendermeldungen zu finden und ein transparentes und faires Transplantationssystem zu etablieren, könnte auf Dauer auch die Anzahl der überzeugten und potenziellen Spender zurückgehen.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de


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Organ- und Gewebespende (PDF-Datei)

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